Manche glauben, dass Erwachsenwerden bedeutet, sich nach und nach von seinen Fesseln zu befreien. Das Schicksal stellt die grausamsten Regeln für uns auf, verwandelt Tag in Nacht und lässt die Zukunft nur in der verweilenden Wärme von Träumen wohnen. So kreuzen sich unsere Waffen, begraben die Überreste einer weiteren untergehenden Sonne und begrüßen den nächsten aufsteigenden Morgen. Dann, wenn der Käfig zerbricht, ein für alle Mal – Mögen sanfte Flammen die vertrockneten Blumen einhüllen, ihr Lied in der Glut widerhallend.
