Mii und Yuko, zwei Mittelschülerinnen, besuchen im Rahmen einer Klassenfahrt den Friedenspark in Hiroshima, als sie auf ein Denkmal für Dr. Marcel Junod stoßen, das einsam in einer Ecke des Parks steht. Sie fragen sich, wer Dr. Junod war und was er getan hat. Genau in diesem Moment werden sie von einem seltsamen Licht umhüllt und mehr als 70 Jahre zurück nach Europa versetzt. Es ist das Jahr 1935. Der junge Dr. Junod, der in einem Krankenhaus in Mülhausen, Frankreich, gearbeitet hat, begibt sich als Delegierter des IKRK nach Äthiopien. Die Zeitreisenden Mii und Yuko folgen Dr. Junods Weg voller Entbehrungen und Wirren. In Äthiopien wird Dr. Junod Zeuge von Angriffen auf Rotkreuz-Mitarbeiter und des Einsatzes von Giftgas. Ein Mensch nach dem anderen wird niedergestreckt. Der junge Arzt erlebt die Schrecken des Krieges aus erster Hand, doch getragen von einem unbezwingbaren Geist reicht er denen, die durch den Krieg leiden, bereitwillig eine helfende Hand. Dr. Junods Arbeit führt ihn von Äthiopien nach Spanien und über die Schlachtfelder des Zweiten Weltkriegs in Europa. Er setzt sich für eine bessere Behandlung von Kriegsgefangenen ein und organisiert Gefangenenaustausche. Er entwickelt eine Methode, mit der Gefangene und ihre Familien einander schreiben können. Er sichert Wege für die Lieferung von Hilfsgütern. Als Humanist spendet Dr. Junod den Schwachen moralischen Beistand. Als Mii und Yuko das sehen, denken sie über ihr eigenes Leben und ihre eigenen Probleme nach.
