Eines der ersten Beispiele für diese Erzählung ist Hakuzan Kimuras Dreamy Urashima (Nonkinatousan Ryugu Mairi, 1925), in dem ein fauler Mann aus dem Schlaf erwacht und sich auf den Weg zum Meer macht, um den Tag mit Fischen zu verbringen. Es folgt eine kurze Realszene der anschwellenden See, bevor der Film in seine animierte Fantasiewelt zurückkehrt: Am Strand erscheint ein schönes Mädchen und lockt ihn in die Wellen, verwandelt sich in die legendäre Schildkröte und trägt ihn unter die Oberfläche in ein Unterwasserreich voller Fische und Tintenfische. Dort wird er von einer Schar kimono-tragender Schönheiten empfangen, die ihn zu einem prächtigen Hof voller Musiker und Tänzer führen. Während eine Ballerina vor ihm auf dem Palastboden pirouettiert, wird er mit Alkohol abgefüllt und erhält eine kleine Geschenkbox, bevor man ihn zu einer riesigen Jakobsmuschel geleitet, die durch das Wasser aufsteigt und ihn zurück an die Oberfläche bringt. Als er nach Hause zurückkehrt, stellt er fest, dass er so sehr gealtert ist, dass seine Frau und sein Sohn ihn nicht mehr erkennen. Er öffnet die Geschenkbox, ein abscheulicher Dämon entspringt ihr und zerdrückt ihn unter seinen Fäusten – woraufhin der Mann erwacht und, in der Erkenntnis, dass all dies ein schrecklicher Albtraum war, eilig zur Arbeit aufbricht, gewarnt vor den möglichen Gefahren eines Lebens, das man mit müßigem Tagträumen verbringt.